Das Experiment „Lernen über Video-Training – wie weit kommt man?“

Mit diesem Beitrag starte ich ein Experiment, an dem ich Euch durch eine neue Beitragsserie teilhaben lassen werde.

Inhalt des Experiments: „Wie tief kann ich mich ausschließlich durch Videotrainings in einen breiten Themenkomplex einarbeiten und welche Ergebnisse kann ich danach mit gelernten Wissen erzielen.“

Hierbei habe ich mich als Themenkomplex für „Web-Publishing“ entschieden und als Trainingsanbieter „Video2Brain“ gewählt.

Das Themengebiet Webdesign, Webentwicklung interessiert mich eigentlich schon seit Jahren – auch wenn die Veröffentlichungshäufigkeit hier im Blog und die seit 14 Jahren vernachlässigte Homepage das nicht vermuten lassen.

Den Anbieter „Video2Brain“ kenne ich seit bestimmt 10 Jahren, damals hatte ich mir Trainings-DVDs zum Microsoft SQL-Server und PHP gekauft. Mittlerweile wird hier eine sehr breite Themenpalette von Business-Themen über Programmierung, Office- und Adobe-Produkte bis hin zur Photographie und Design angeboten. Da ich als Student über meine Hochschule momentan einen Zugang zum Trainings-Abo habe, bietet es sich an, das Experiment auch auf dieser Basis durchzuführen.

Ich möchte an dieser Stelle aber schon einmal betonen, dass ich diese Artikelserie unabhängig von Video2Brain schreibe, d.h. ich erhalte hierdurch keine Vergünstigungen oder Belohnungen. Nach einem Feedback zu einem Lightroom-Training hatte ich lediglich Kontakt mit dem Unternehmen, da man mich bat, mein Feedback auf deren Homepage und in Mailings veröffentlichen zu dürfen. In diesem Zusammenhang habe ich mir die Erlaubnis geben lassen, dass ich in diesem „Experiment“ in den Artikeln auf die entsprechenden Schulungsangebote konkret eingehen und Bildmaterial von der Video2Brain-Website verwenden kann, wenn ich das zur Illustration der Artikel möchte.

Ihr werdet also in den kommenden Artikeln meine eigene Meinung und meine subjektiven Eindrücke beim Lernen zu lesen bekommen.

Wie komme ich gerade auf diesen Themen-Komplex?

Ich denke mal, der eine oder andere wird sich wundern, warum ich mich für dieses Thema entschieden habe und mich nicht auf Dinge wie „Photographie und Bildbearbeitung“, „Office“ oder „Visual C Sharp“ stürze. Ich wollte bewusst ein Thema wählen, was nicht mit dem Beruf oder Studium zusammenhängt. Bei der Photographie habe ich momentan leider zum einen eine kleine Kreativitäts-Blockade (die vielleicht durch interessante neue Eindrücke aus den Trainings überwunden werden könnte) und mir fehlen hier in Frankfurt die Leute, mit denen ich verschiedene Dinge vor der Kamera ausprobieren könnte (ich finde es lehrreicher und herausfordernder, wenn ich nicht die eigene Partnerin als Model vor der Kamera habe, weil ich bei „Fremden“ noch einmal ganz anders und konkreter meine Vorstellungen artikulieren muss). Das gewählte Thema „Web-Publishing“ ist aber definitiv keine Notlösung, sondern es gibt viele verschiedene Punkte, warum ich dieses Thema sehr gerne in Angriff nehme:

  • Ich habe mich seit Jahren nicht um meine Homepage gekümmert – die Site ist nicht nur inhaltlich völlig veraltet sondern damals von mir auch noch mit HTML3 und Framesets gebastelt worden. Da gibt es nur noch eine Möglichkeit: Wegschmeissen und komplett neu Aufsetzen!
  • Das Blog hier ist zwar auch schon vier bis fünf Jahre alt, basiert aber immer noch auf dem mitgelieferten Standard-Theme . Somit wird es Zeit, sich wieder mit WordPress auseinanderzusetzen und das Blog zu individualisieren.
  • Ich will für künftige Projekte (z.B. ein Foto-Blog) weitere CMS-Systeme kennenlernen.
  • Ich will Design- und Layouttechniken lernen, die ich später auch außerhalb des Webauftritts nutzen kann – Logodesign zielt hierbei definitiv in Richtung Web-Auftritt, aber Dinge wie Layout und Typografie zahlen auch auf das Entwerfen von Photobüchern ein (hier warten noch genug Bilder von Tagestouren, die endlich mal in Büchern landen wollen).
  • Ich will den Webauftritt rechtssicher gestalten.
  • Der Webauftritt soll auf dem aktuellen Stand der Technik gebaut werden – also sind HTML5 und CSS3 schon mal Pflichtprogramm. Für alles weitere brauche ich einen Einstieg in Javascript und die aktuellen Frameworks.
  • Der Webauftritt soll auf responsive Webdesign beruhen, um nicht nur am Desktop sondern auch auf dem Smartphone und Tablet brauchbar auszusehen.
  • Da ich aktuell ein Komplett-Abo der Adobe Creative Cloud habe, will ich nicht nur Lightroom und Photoshop kennenlernen sondern auch die weiteren Kreativtools, die ich für das Webdesign und die Programmierung von Websites nutzen kann (spontan fallen mir hier Dreamweaver, Fireworks, Edge Animate ein, aber auch Illustrator beispielsweise für das Zeichnen eines Logos – für einen schnellen Austausch der veralteten Homepage kommt auch Muse CC in Frage).

Wie ich mich kenne, kommt irgendwann auch noch mal Experiment 2 „Photographie und Bildbearbeitung“. Aber seien wir ehrlich, selbst wenn ich nur an einem Teil der notwendigen Themen für die obigen Ziele vorbeikomme, werde ich nicht Wochen sondern Monate brauchen. Letztendlich gehört zur eingangs genannten Fragestellung auch, dass aus dem Gelernten was produziert werden muss, um die Lernerfolge beurteilen zu können!

Wie sieht denn der zeitliche Rahmen für das Experiment aus?

Coole Frage, die stelle ich mir auch! *lach*

Das war zumindest das erste, was mir beim Schreiben selbst in den Sinn kam. Wenn ich ernsthaft über die Sache nachdenke, gehe ich aktuell davon aus, dass das Ganze ein langfristiges Vorhaben wird, das über die Jahresgrenzen hinausgehen wird und mich auch im Jahr 2016 noch lange beschäftigen wird – zumal ich ja oben das Themengebiet sehr weiträumig gefasst habe.

Ich habe mir vorgenommen, künftig jeden Tag ca. 15 (bis 30) Minuten in Trainings zu investieren. Dies sollte sich auch neben allen anderen Verpflichtungen einhalten lassen. Dabei ist mir die permanente Beschäftigung wichtig. Ich halte es für sinnvoller, als nur alle paar Tage oder an den Wochenende mehrere Stunden am Stück zu investieren. Bei kurzen Sessions sollte die Konzentration und Merkfähigkeit höher sein.

Wie geht es weiter?

Dieser Beitrag ist lediglich der Kick-off zu dem Experiment. Als erste Aufgabe steht für mich an, den Einstiegspunkt in das Lernen zu definieren, das Trainingsangebot eingehend zu sichten und mir dann einen Fahrplan zu machen, wie ich inhaltlich vorgehen will.

Im nächsten Artikel werde ich Euch berichten, für welchen Einstiegspunkt ich mich entschieden habe und wie ich das tägliche Lernen in der Praxis bewerkstelligen werde.

In welcher Häufigkeit ich Euch hier Beiträge schreiben werde, habe ich aktuell noch nicht final entschieden und werde das je nach dem aktuell bearbeiteten Themenkomplex oder etwaigen Ergebnissen entscheiden.

Ich freue mich auf jeden Fall über Anregungen, Vorschläge und auch Kritik hier im Blog (meldet Euch dazu doch bitte einfach mal als Benutzer hier an).

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