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  • Ein Jahr später — und jetzt wirklich

    Im Dezember 2024 habe ich hier eine Bestandsaufnahme geschrieben und mir vorgenommen, den Blog wiederzubeleben. Dann kam das Leben dazwischen. Was seitdem passiert ist — und wie es im Herbst weitergehen soll.

    Ein Schreibtisch mit Laptop und Notizbuch
    Kaffee, Laptop und Notizbuch – die Zutaten zum Schreiben (Bild generiert mit Nano Banana Pro)

    Zugegeben, ich hatte mir das anders vorgestellt. Im Dezember 2024 saß ich hier, habe eine Bestandsaufnahme geschrieben und festgestellt, dass ich durchaus Lust habe, das Ganze wiederzubeleben. Und dann kam das Leben dazwischen — in mehreren Portionen, teils schön, teils gar nicht.

    Was war eigentlich los?

    Das Erfreuliche zuerst: In dieser Zeit hat eine neue Beziehung angefangen. Und wer schon einmal erlebt hat, wie sich in so einer Phase der Kalender, die Wochenenden und die Prioritäten ganz von selbst neu sortieren, weiß, dass ein vernachlässigter Blog dabei nicht besonders weit oben landet. Ich habe das keine Sekunde bereut.

    Seit dem Jahreswechsel wurde es dann anstrengend. Meine Mutter hat sich den Oberschenkelhals gebrochen, und was daraus folgte, kennen vermutlich einige von Euch aus der eigenen Familie: Krankenhaus, Reha, und dazwischen die Frage, wie es überhaupt weitergehen soll. Am Ende die kurzfristige Suche nach einem Heimplatz — „kurzfristig“ ist dabei ein Wort, das man erst richtig versteht, wenn man selbst telefonierend an der Reihe ist. Und parallel dazu eine Wohnung, die 50 Jahre lang bewohnt wurde und in der sich fünf Jahrzehnte an Leben angesammelt haben. Das bekommt man nicht mal eben an einem Wochenende in den Griff.

    Ich habe mir in dieser Zeit ein paarmal gedacht:

    Das mache ich, wenn wieder Ruhe ist.

    Ich, ungefähr im Februar 2026

    Die Ruhe kam ein wenig später als gehofft — aber sie kam.


    Und was passiert gerade?

    Ideen – sammeln und sortieren…. (Bild generiert mit Nano Banana Pro)

    Inzwischen schaue ich mir das hier tatsächlich wieder an, und zwar mit KI-Unterstützung an meiner Seite. Ich habe alle bestehenden Artikel durchgesehen, sie nach Themen sortiert und mir bei jedem einzelnen überlegt, ob er bleiben, überarbeitet oder verschwinden sollte. Dazu kam eine Bestandsaufnahme der Plugins, die hier über die Jahre so mitgelaufen sind — auch da war einiges dabei, das ich mir nicht mehr erklären konnte.

    Der zweite Teil ist die Technik. Mein WordPress-Wissen war ungefähr auf dem Stand von Version 4, inzwischen sind wir bei 7. Der erste Blick in den Editor war entsprechend ernüchternd. Also arbeite ich mich neu ein — und stelle fest, dass mir das durchaus Spaß macht.

    Worüber wird es gehen?

    Da bin ich noch mitten im Sammeln. Es zeichnen sich ein paar Serien ab, aber die Details behalte ich noch ein wenig für mich. Zwei Dinge verrate ich schon: Es wird etwas zum Thema Selbstorganisation mit Notion geben, inklusive dessen, was ich mir bei GTD und PARA abgeschaut habe. Und mein Herumprobieren mit den KI-Möglichkeiten wird hier ebenfalls ein Thema — schließlich hilft mir das gerade bei genau dieser Wiederbelebung.

    Gibt es einen Zeitplan?

    Eigentlich nicht. Nur eine grobe Richtung: Im Herbst 2026 soll es Schritt für Schritt losgehen, mit den Inhalten und mit der Technik gleichermaßen. Kein Redaktionsplan, keine Frequenz, die ich mir vornehme — dafür kenne ich mich zu gut.

    Nach dem Jahr, das hinter mir liegt, bin ich ohnehin vorsichtig geworden mit festen Plänen. Schritt für Schritt reicht völlig.

  • Bestandsaufnahme – wie geht es weiter?

    Bestandsaufnahme – wie geht es weiter?

    Zugegeben, ich weiß gerade gar nicht zum wievielten Male ich hier sitze und feststelle, dass ich mal wieder den Blog komplett habe schleifen lassen und über mehrere Jahre (nicht nur Monate) mich so gar nicht darum gekümmert habe…

    Was will ich eigentlich?

    Die erste Frage muss nun sein – was will ich eigentlich, will ich das ganze hier überhaupt vorsetzen oder wird es Zeit, die gesamte Seite einfach vom Netz zu nehmen?

    Ein komplettes Ende will ich eigentlich nicht, auch wenn ich keine zwingende Idee habe, was ich online präsentieren will – aber es muss ja auch nicht zwingend auf eine konkrete Zielgruppe zugeschnitten sein! Für mich würde es schon ausreichen, wenn ich wieder Spaß am Texten gewinne, etwas zu WordPress und Web-Entwicklung dazulerne, mal wieder Themen wie HTML und CSS auffrische, endlich mal vorankomme JavaScript zu lernen. Bei all dem kann mir das „Osch-Blog“ durchaus helfen.

    Inhaltlich fällt mir spontan meine Lauferei und meine beginnende Lust am Kochen, Backen und gesunder Ernährung ein – hier braucht das Netz zwar definitiv kein weitere Blog zu den Themen, aber für mich selbst könnte es ein schönes „Archiv“ von Gedanken, Erfahrungen und Erlebnissen werden.

    Ergebnis: Ich habe durchaus Lust, das Ganze hier wiederzubeleben und mit neuen Inhalten nach und nach zu befüllen – vor allem für mich selbst… und wenn jemand von Euch Spaß an der Lektüre hat, freut es mich!

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  • Was Gedanken manchmal mit uns anstellen…

    Was Gedanken manchmal mit uns anstellen…

    Heute ist für mich ein besonderer Tag, daher gibt es heute auch mal wieder einen kurzen, aber sehr persönlichen Beitrag.

    Als ich am 18. März 1984 das Urban-Krankenhaus in Berlin verließ, um nach Hause zu laufen, wollten die Tränen den gesamten Weg nicht aufhören und ich wusste, dass ich meinen Vater das letzte mal atmend gesehen habe. An diesem Tag war er gerade einmal 47 Jahre 2 Monate und 9 Tage alt.

    So irrational es ist, diese drei Zahlen kamen mir in den letzten Jahren immer öfter in den Kopf. Gerade nach meinem 45. Geburtstag kamen immer wieder Gedanken wie: „Wenn ich seine Lebenserwartung geerbt habe, bleiben Dir noch x Monate.“

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  • Kirschblütenwanderung 2018 durch den Ockstädter Kirschenberg

    Kirschblütenwanderung 2018 durch den Ockstädter Kirschenberg

    Heute hat es mich auf Einladung und Empfehlung einer lieben Kollegin mal wieder raus aus den vier Wänden und rein in die wunderbar aufblühende Natur im Frankfurter Umland verschlagen.

    Es ging in Friedberger Ortsteil Ockstadt, der auch überregional für seine hervorragenden Kirschen bekannt ist. Veranstaltet wurde die Veranstaltung vom Obst- und Gartenbauverein Ockstadt, dessen Mitglieder auch die vielen sich bildenden Gruppen begleiteten und viele Hintergrundinformationen rund um den Kirschanbau lieferten.

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  • ROME im Nachtleben Frankfurt 08.03.2018

    ROME im Nachtleben Frankfurt 08.03.2018

    Heute gibt’s mal einen Gastbeitrag von mir (Su). Viel Freude beim Lesen!

    Es gibt sie, die kleinen Perlen in der Musikszene, auf die man sich freut, weil sie einfach was so Besonderes sind. Sie sind andersartig, intellektuell herausfordernd und emotional berührend zugleich. Es braucht seine Zeit, sich auf deren Welt einzulassen, aber ist man einmal diesen Weg gegangen, kommt man nicht mehr davon los. (mehr …)

  • Caricatura Museum „Robert Gernhardt“

    Ausstellungsplakat zu "Robert Gernhardt" im Caricatura-Museum Frankfurt
    Ausstellungsplakat zu „Robert Gernhardt“ im Caricatura-Museum Frankfurt

    Ich mag die Abwechslung – was kann man also noch so mit Stift, Pinsel und Farbe anstellen, wenn das Ergebnis weder klassische noch moderne Kunst sein soll? Richtig: Karikaturen!

    Ende Februar ging es deshalb auch noch ins Caricatura Museum, wo aktuell noch bis zum 15. April 2018 eine Ausstellung zu Robert Gernhardt zu sehen ist.

    Die Ausstellung bietet eine Werkschau des Frankfurter Zeichners, Malers und Lyrikers, der im Dezember 80 Jahre alt geworden wäre. Er gehörte der sog. „Neuen Frankfurter Schule“ an, die ursprünglich aus der Redaktion der Satirezeitschrift pardon hervorging und ab 1979 in der Titanic ein neues Publikationsorgan fand.

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  • Städel Museum: „Rubens – Kraft der Verwandlung“

    Städel Museum: „Rubens – Kraft der Verwandlung“

    Nachdem der letzte Ausstellungsbesuch mit Basquiat im Zeichen der modernen Kunst stand, wurde es diesmal richtig klassisch – „Rubens – Kraft der Verwandlung“ stand auf dem Programm.

    In dieser Ausstellung präsentiert das Städel Museum nicht einfach eine Werkschau des großen Barock-Malers sondern versucht aufzuzeigen, wie Peter Paul Rubens mit seinen Werken in den Dialog mit anderen Meisterwerken aus seiner Zeit und der Kunstgeschichte getreten ist. Hierzu werden neben seinen Werken auch die Gemälde, Stiche und Skulpturen gezeigt, aus denen sich Rubens die Inspirationen für seine Bilder geholt hat.

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  • Was man so macht, wenn „nur spazieren“ zu langweilig wird…

    Was man so macht, wenn „nur spazieren“ zu langweilig wird…

    Ich habe für mich das Ziel, jeden Tag meine 10.000 Schritte zu schaffen, um auch mal was für die Gesundheit zu tun – man sagt ja heutzutage „Sitzen ist das neue Rauchen“.

    Unter der Woche ist es eigentlich selten ein wirkliches Problem, auf diese Schrittzahl zu kommen, da ich zusehe, dass ich bereits auf dem Arbeitsweg einen etwas weiteren Weg zu Fuß zurücklege. An den Wochenenden ist das allerdings wieder alles anders. In der Wohnung oder nur mal zum Einkaufen reicht da nicht aus – also gehe ich an diesen Tagen gezielt eine Runde spazieren.

    Manchmal kommt man dann auf verrückte Ideen, die sich als liebenswerte kleine Momente entpuppen.

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  • Social Day 2018 – ein toller und produktiver Tag

    Social Day 2018 – ein toller und produktiver Tag

    Die fertigen Palettenbänke am ersten Abend (noch ohne Sitzpolster)
    Die fertigen Palettenbänke am ersten Abend (noch ohne Sitzpolster)

    Dieses Jahr hab ich es endlich einmal geschafft, an einem Social Day meines Bereichs auf Arbeit teilzunehmen. Mal einen ganzen Tag mit den Kollegen außerhalb des Büros völlig anderen Tätigkeiten nachgehen und gemeinsam produktiv was erschaffen – ein toller Tag und ein befriedigendes Gefühl abends einmal zu sehen, was man da geschafft hat und es auch anfassen zu können (eine Palettenbank aus Holz ist schon was anderes als immer nur irgendwelche Reports oder Powerpoint-Slides).

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  • Ausstellungen machen gemeinsam noch mehr Freude – Facebook-Gruppe „Kultur-Genuss“

    Ausstellungen machen gemeinsam noch mehr Freude – Facebook-Gruppe „Kultur-Genuss“

    „Ach Mensch, hättest Du mal vorher was gesagt!“

    „Wenn ich das gewusst hätte, die Ausstellung hätte mich auch interessiert!“

    Das sind nur zwei der Sätze, die ich mehr als einmal gehört habe, wenn ich im Freundes- oder Kollegenkreis über meine Ausstellungsbesuche vom Wochenende berichtet habe oder es Freunde auf Facebook in meiner Timeline gelesen haben, dass ich mal wieder unterwegs war.

    Da ich mittlerweile nicht mehr nur spontan am Wochenende losziehe, sondern alle paar Wochen mal die Websites der lokalen Museen auf der Suche nach neuen Anregungen abklappere, habe ich mittlerweile eine kleine, geschlossene Gruppe auf Facebook eingerichtet. In dieser erstelle ich zu jedem geplanten Ausstellungsbesuch eine Veranstaltung.

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