Das Experiment (3): Nun geht es los – Einstieg und Suche nach einem Quick-Win

Mit diesem Artikel geht nun das Experiment wirklich los, denn nun kommt es darauf an, die ersten Trainings für den Einstieg auszusuchen.

Ausgesucht wird hierbei mit zwei Zielsetzungen:

  1. Die Suche nach dem Quick-Win: Die seit 14 Jahren nicht mehr gepflegte Homepage muss schnell Das Experiment (3): Nun geht es los – Einstieg und Suche nach einem Quick-Winersetzt werden. Die Inhalte sind uralt und stammen teilweise noch aus Studienzeiten, die Umsetzung mit Framesets war schon zur Jahrtausendwende nicht mehr State of the Art. Ich brauche als etwas, womit ich schnell etwas neues basteln kann (was nicht komplett stümperhaft aussehen sollte!).
  2. Ich brauche zum Einstieg Trainings, die mir einen Überblick verschaffen und erste theoretische und praktische Grundlagen legen sollen, die dann in den Folgemonaten vertieft werden.

Vor diesem Experiment habe ich bereits ein Training angeschaut, das mir jetzt bei der ersten Zielsetzung helfen wird: „Creative Cloud im Überblick“. In diesem 7,5 Stunden langen Videotraining wird ein Überblick über die komplette Creative Cloud mit ihren Desktop-Programmen, Apps und Services gegeben. Hierbei bin ich auf das Programm „Adobe Muse CC“ aufmerksam geworden.

Bei Muse CC handelt es sich um ein Layout-Programm zum Gestalten von Websites. Der Anwender gestaltet dabei die Seite wie in einem Desktop-Publishing-Programm oder einem Grafikprogramm, man kann zusätzliche Funktionen und die Navigation über sogenannte Widgets einbauen. Muse CC schreibt daraus im Hintergrund das notwendige HTML und CSS selbständig und bindet vorgefertigtes Javascript bzw. auch PHP ein.

Damit hätten wir schon einmal den gewünschten Quick-Win gefunden!

Zu Muse CC stehen folgende Trainings auf dem Programm:

  • Muse CC – Grundlagen
  • Muse CC – Updates 2014
  • Muse CC – Updates 2015
  • Workshop: Eine Website mit Muse CC erstellen

Hinweis: Die ersten drei Trainings habe ich hierzu bereits angeschaut – im nächsten Artikel wird es dazu einen Erfahrungsbericht geben.

Auf mittlere Sicht ist es natürlich kontraproduktiv, dass ein Programm das Erstellen des HTML und CSS übernimmt. Kurzfristig ist es aber der beste Weg, um erst einmal eine neue Homepage zu basteln und ein wenig mit Layout zu experimentieren. Die Ergebnisse werden nur ein Zwischenschritt sein, das eigentliche Ziel bleibt es, die „finale“ Homepage dann selbst zu programmieren – was durchaus mit Dreamweaver CC passieren dürfte, dann allerdings mit aktiver Einflussnahme auf HTML, CSS und Javascript.

Die Zielsetzung 2 stellt mich dagegen schon vor größere Herausforderungen. Auch wenn ich das Lerngebiet mit dem Titel „Web Publishing“ bewusst sehr weit gefasst habe, ist es notwendig, dass ich mir bereits zu Beginn eine Übersicht der Themen bastle, an denen ich vorbeikommen will. Diese Übersicht kann zu Beginn noch nicht final sein. Nachdem ich mich in den letzten Jahren gar nicht um Web-Techniken gekümmert habe, wird es sicherlich diverse Dinge geben, die ich nicht kenne (Beispiel: Bei den diversen Frameworks bin ich total blank – außer den Namen jQuery und Bootstrap weiss ich hierzu nichts).

Entsprechend werde ich den Einstieg auf einem geringen Level und allgemein gehalten gestalten. Konkret habe ich mir hierfür folgende Trainings ausgesucht:

  • Allgemeiner Überblick über Internet-Technik: So funktioniert das Web
  • Allgemeiner Überblick über Websprachen: Webprogrammierung – Grundlagen
  • Minimale Basis legen: HTML5 – Grundlagen
  • Basis für Blog und künftige Projekte: Content Management Systeme – Grundlagen
  • Layout-Grundlagen: Grundlagen der guten Gestaltung
  • Layout-Grundlagen: Grundlagen der Typografie
  • Layout-Grundlagen: User Experience – Einführung
  • Rechtliche Grundlagen: Die juristisch korrekte Website
  • Basis für die Verbesserung des Blogs:Mein erster Blog mit WordPress/WordPress – Das große Training

Das ist nur der allererste Einstieg – ich habe bereits jetzt noch diverse weitere Themen, die dazukommen müssen (z.B. CSS3, JavaScript, PHP, MySQL, Apache, SEO). Da ich mich kenne, will ich mich aber nicht schon zu Beginn komplett verzetteln.

Dazu finde ich es notwendig, parallel die ersten Schritte in meinen Programmen zu unternehmen:

  • Für das Erstellen von Logos, Grafiken: Illustrator CC 2015 – Grundlagen
  • Für das Erstellen von Layouts: InDesign CC 2015 – Grundlagen
  • Für das Coden und Layouten: Dreamweaver CC – Das große Training

Hier bin ich mir noch nicht sicher, wie viel Energie ich in InDesign stecken werde. Momentan halte ich es noch für eine gute Idee, um Dinge auszuprobieren, die ich im Bereich „Gestaltung“ und „Typografie“ aneigne (und wenn ich irgendwann mal dazu komme, aus meinen Bildern Fotobücher zu machen – was Su und ich seit 2 Jahren vorhaben… – machen sich die Kenntnisse auch bezahlt.

Die Liste mit den Trainings zu Programmen wird definitiv noch wachsen – Photoshop muss zwingend noch dazukommen, auch das nicht mehr weiterentwickelte Fireworks CS6 ist einen Blick wert. Wenn ich mal zu den Animationen für die Website komme, wird auch noch Edge Animate und Flash Pro auf dem Programm stehen. Aber erst einmal die obigen Basics – ansonsten besteht auch hier „Verzettelungsgefahr“.

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