Ich mag halt Facebook

Tja, wer mich kennt, hat unter Garantie gemerkt, dass ich Facebook mag und die Welt gerade auf den unzähligen ICE-Fahrten gerne mal mit langweiligen Berichten vom Frühstück im Sprinter nerve.

Was liegt also näher, als einfach mal zu schauen, ob es nicht auch Plugins für WordPress gibt, die eine Verbindung des Blogs mit der Welt von Facebook ermöglichen und Auszüge meiner Posts hier auch auf Facebook auf mein Profil bringen.

Nach einiger Suche habe ich mich erst einmal für das Plugin „WordBooker“ von Steve Atty entschieden, dass in der Lage ist, einen Auszug inkl. Link auf der Pinnwand meines Facebook-Profils zu posten und auch die Kommentare zeitverzögert zu übertragen.

Ich habe das vorhin an einer lokalen WordPress-Installation getestet (vielleicht hat der eine oder andere von Euch, der mit mir auf Facebook befreundet ist, das ja auf der Startseite bemerkt). Bis auf einen kleinen Schönheitsfehler beim Status-Widget (die Überschrift erscheint im Blog doppelt) scheint es gut zu funktionieren.

Nach dem Test habe ich dann nun entschlossen, das Plugin auch jetzt schon live zu benutzen, auch wenn ich gerade erst beim Aufbau der Seite bin und noch mit dem Standard-Theme von WordPress unterwegs bin (es wird noch eine Weile dauern, bis ich mich in das Thema „Theme-Entwicklung“ eingearbeitet haben werde.

Vielleicht mag der eine oder andere ja mal zum Schmökern auch jetzt schon hier vorbeischauen.

Es ist spannend – aber alles drängt sich…

Wie so vieles im Leben hat auch meine aktuelle Situation zwei Seiten – wie die sprichwörtliche Medaille: Auf der einen Seite ist es spannend, auf einmal nicht nur im seit Jahren eingefahren Alltag und den eigenen vier Wänden zu leben und sich aufzumachen, um eine neue Stadt kennenzulernen. Auf der anderen Seite bedeutet das aber ein noch höheres Maß an Stress und Hektik.

Da sind dann nicht nur die ewigen Bahnfahrten – und man merkt deutlich, wenn es mal nicht der Sprinter ist, der einen zwischen Berlin und Frankfurt hin und her bringt. Dann werden aus knapp 4 Stunden schon mal 5 Stunden und irgendwie fehlt einem auch der Inklusiv-Service. Aber egal mit welchem ICE man sich auf die Reise macht, irgendwie schafft es die Bahn immer, dass man verspätet ankommt. Mich wundert dabei allerdings, dass sie auch immer schaffen, dass es zwar meist mindest 20 Minuten sind, sie aber bisher nie die Halbstunden-Marke geknackt haben.

Aber nicht nur dieses ewige Sitzen in mehr oder weniger vollen Zügen merkt man auf Dauer. Auf einmal erlebt man sich in einer Situation, wo sich dann in Berlin alles auf wenige Tage fokussiert. Wenn man nur Mittwoch bis Sonntag in den eigenen vier Wänden ist, muss man sich schon deutlich mehr Gedanken machen, wann man die Dinge des Alltags unterbringt und auch noch Zeit findet, um Freunde zu sehen. Und manchmal kommt es dann doch vor, dass man einfach nur noch müde und gestresst ist und dadurch auch die wenigen „netten Termine“ ruiniert, weil man diese Unruhe und Hektik nicht wirklich beiseite schieben kann und einen auch kleinere Dinge, die anders als geplant laufen, mehr nerven, als es nötig wäre.

Letztlich bringt es dann aber auch nichts, sich über die Situation zu beschweren. Momentan ist mein Leben halt durch diese Hektik geprägt und da muss ich einfach mal durch. Es gilt, das beste daraus zu machen und irgendwann einzusehen, dass man es nicht immer allen recht machen kann.

Manchmal ist es wohl doch besser, die eine oder andere Verabredung auszulassen und sich selbst ein wenig mehr Ruhe zu gönnen. Es kommen auch wieder andere Zeiten – auch wenn ich davon ausgehe, dass die erst eintreffen werden, wenn ich letztlich meinen Umzug und den Einstieg in Frankfurt hinter mir haben werde…

Ein gutes haben die oben erwähnten Zugfahrten dennoch: Man kann sich endlich in aller Ruhe Folgen seiner Lieblingsserien am Laptop anschauen oder herrlich mit lokalen Installation von WordPress experimentieren. 😉

Wenn Männer spielen, dann sind sie gesund

Irgendwie ist an dem Spruch schon was dran: „Wenn Männer spielen, sind sie gesund!“

Wie komme ich jetzt darauf?

Kaum hat „Mann“ es gestern Nacht mal geschafft, vom heimischen PC aus WordPress 3.0 auf dem eigenen Webspace zu installieren, schon kommt ihm beim morgendlichen Handtieren mit dem Lieblingsspielzeug „iPhone“ für Frage: Da hat doch bestimmt jemand eine App für das Verwalten eines WordPress-Blogs geschrieben, oder?

Natürlich wird gleich im AppStore gesucht – und gefunden! Die kostenlose App wurde selbstverständlich sofort geladen und App und Blog für die Zusammenarbeit konfiguriert. 🙂

Diese Zeilen sind fällige Funktionstest – sowas muss ja schließlich auch sein!

Wie eine hessische Stadt den Anstoß zu einem Blog gab…

Dies ist gerade mein erstes Wochenende, an dem ich auf während meiner Projektarbeit in Frankfurt am Main darauf verzichte, heim nach Berlin zu fahren.

Genau genommen haben wir gerade Sonntag, den 05. September 2010 und es ist kurz nach Mitternacht. Ich bin heute nicht in einem Club unterwegs oder genieße ein Konzert, sondern sitze gerade gemütlich allein in meinem eher wenig heimisch gemütlichen Appartment mitten in der Frankfurter City.

Ich hatte gelegentlich schon mal mit dem Gedanken gespielt, mir mein eigenes WordPress-Blog aufzusetzen. Ein paar Mal war der Gedanke sogar schon so weit, dass ich mir eine lokale Version auf einem XAMPP-Server aufgesetzt habe oder sogar in einem geschützten Verzeichnis auf meinem Webspace.

Aber irgendwie kam oft relativ schnell auch der zweite Gedanke: „Mein Gott, das will doch eh keiner lesen!“ Meiner Meinung nach war dieser Gedanke bisher auch immer gerechtfertigt, denn eine wirklich zündende Idee, worüber ich schreiben möchte und worüber ich vor allem auch dauerhaft schreiben könnte, hatte ich nicht.

Heute ist das mal anders, denn ich bin mitten in der größten Umbruchphase meines bisherigen Lebens. Von diesen anstehenden Veränderungen werde ich sicherlich mehr als nur ein paar kleinen Artikeln berichten können. Genau aus diesem Grund bin ich auch genau in diesem Moment zuversichtlich, dass die gerade mal wieder lokal durchgeführte Installation irgendwann auch wirklich den Weg in die Weiten des Webs finden wird und ich endlich damit auch einen Grund haben, mich mit dem „Programm“ WordPress auseinanderzusetzen und vielleicht dadurch auch endlich mal die Kurve bekomme und mich wieder dem Thema „Webpublishing“ und „Webentwicklung“ mit den dazugehörigen Techniken zu widmen.

Tja, da gibt es dann nun wohl in den nächsten Wochen und Monaten (und um zu dramatisieren – Jahren!) viel zu tun: bei meinem aktuellen beruflichen Projekt (das ich hier nicht besprechen werde), meinem privaten Projekt „Frankfurt“ und natürlich beim Erlernen vieler neuer Dinge.

Es gibt viel zu tun… packen wir es an – Schritt für Schritt!